DSGVO-Konformität und Unternehmens-VPN: Was KMU wissen müssen

    Wie ein Unternehmens-VPN zur Einhaltung der DSGVO beiträgt – Verschlüsselung, Audit-Protokolle, Anbieter-Gerichtsbarkeit und Best Practices.

    LS
    Lukas Schmidt

    Redakteur Technologie und Cybersicherheit

    4 min Lesezeit
    Aktualisiert: 26.3.2026

    Wie ein Business-VPN bei der Einhaltung der DSGVO hilft

    Artikel 32 der DSGVO fordert "geeignete technische und organisatorische Maßnahmen" zum Schutz personenbezogener Daten. Ein Business-VPN erfüllt diese Anforderung, indem es die gesamte Kommunikation, die personenbezogene Daten enthält, verschlüsselt, insbesondere wenn Mitarbeiter im Homeoffice arbeiten oder über unsichere Netzwerke auf Systeme zugreifen.

    Die Audit-Protokolle von Business-VPNs ermöglichen es, dem BfDI nachzuweisen, dass technische Schutzmaßnahmen implementiert wurden. Dies ist bei einer Prüfung oder einem Datenleck von entscheidender Bedeutung.

    Gerichtsstand des VPN-Anbieters und die DSGVO

    Der Gerichtsstand des VPN-Anbieters ist für die DSGVO wichtig: Anbieter mit Sitz in der EU oder in Ländern mit angemessenem Datenschutzniveau (Schweiz) bieten die größten Garantien. Proton VPN Business (Schweiz) und NordLayer (Panama, aber mit Datenverarbeitung in der EU) sind konforme Optionen.

    Vermeiden Sie VPN-Anbieter mit Sitz in den USA oder in Ländern ohne angemessenen Datenschutz, da die Übermittlung von Daten außerhalb der EU gemäß der DSGVO zusätzliche Garantien erfordert. Lesen Sie unseren Artikel über DSGVO für Unternehmen.

    Häufig gestellte Fragen (FAQ)

    Ist ein VPN für die DSGVO obligatorisch?

    Es ist nicht obligatorisch, aber die DSGVO fordert angemessene technische Maßnahmen zum Schutz personenbezogener Daten. Ein Business-VPN ist eine der effektivsten Möglichkeiten, diese Anforderung zu erfüllen.