Passkeys vs. Passwörter: Die Zukunft der Authentifizierung im Jahr 2026
Passkeys ersetzen traditionelle Passwörter. Erfahren Sie, wie sie funktionieren, welche Dienste sie bereits unterstützen und wie man sich vorbereitet.
Redakteur Technologie und Cybersicherheit
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Passkeys: Die Zukunft ohne Passwörter ist bereits da
Passkeys sind die Technologie, die verspricht, Passwörter für immer abzuschaffen. Basierend auf dem FIDO2/WebAuthn-Standard verwenden sie eine Public-Key-Kryptographie, um Sie zu authentifizieren, ohne dass Sie sich ein Passwort merken oder eingeben müssen. Google, Apple und Microsoft unterstützen sie bereits auf ihren Plattformen.
Wie funktionieren sie? Wenn Sie einen Passkey für einen Dienst erstellen, generiert Ihr Gerät ein Paar kryptografischer Schlüssel. Der private Schlüssel bleibt sicher auf Ihrem Gerät (geschützt durch Biometrie oder PIN), während der öffentliche Schlüssel mit dem Dienst geteilt wird. Für den Zugriff genügt Ihr Fingerabdruck, Face ID oder die PIN Ihres Geräts.
Passkeys vs. Passwörter: Vor- und Nachteile
Passkeys sind immun gegen Phishing (da sie an die tatsächliche Domain des Dienstes gebunden sind), können bei Datenlecks nicht gestohlen werden (der private Schlüssel verlässt niemals das Gerät) und sind bequemer (keine Passwörter, die man sich merken muss). Allerdings unterstützen noch nicht alle Dienste sie, und die Synchronisierung zwischen verschiedenen Ökosystemen (Apple ↔ Windows) kann kompliziert sein.
Unsere Empfehlung für 2026: Aktivieren Sie Passkeys, wo immer sie verfügbar sind (Google, Microsoft, PayPal, eBay, GitHub), und verwenden Sie weiterhin einen Passwort-Manager wie NordPass oder 1Password (die Passkeys bereits unterstützen) für die restlichen Dienste. Lesen Sie unseren Vergleich der Passwort-Manager.
